Köln Skyline

Kölner Stadtteile und Stadtbezirke im Überblick

Köln liegt in Nordrhein-Westfalen und ist mit rund 1.020.000 Einwohner die einwohnerstärkste Stadt des Bundeslandes. Bundesweit ist Köln die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Binnenhäfen, der Flughafen Köln/Bonn, der riesige Bahnhof Köln Eifeltor sowie die Lage Kölns am Rhein, machen die Stadt zu einem der wichtigsten Handelsstandorte in ganz Deutschland. Im nachfolgenden findet Ihr die Stadtbezirke und die dazugehörigen Stadtteile in der Übersicht.

Köln Stadtteile & Stadtbezirke

© Focus.de – Die Wohnlage der Stadtteile aus dem Juni 1999

Die insgesamt 9 Stadtbezirke und 86 Stadtteile von Köln im Überblick

Innenstadt – Gegründet wurde der Stadtbezirk mit der Nummer eins am 01. Januar 1975. Die Geschichte des Bezirkes war mit der der Altstadt viele Jahrhunderte identisch. Im Frühmittelalter durch eine Stadtmauer abgegrenzt liegt der Stadtteil exakt an der Stelle der damaligen Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Heute umfasst der Bezirk insgesamt fünf Stadtteile. Im Innenstadtbezirk ist das Kölner Wahrzeichen, der Dom, zu finden.

  • Stadtteile der Innenstadt: Altstadt-Nord, Altstadt-Süd, Deutz, Neustadt-Nord, Neustadt-Süd

Rodenkirchen – Dieser Bezirk ist der Südlichste des linksrheinischen Kölner Teils. Im Jahr 1975 wurde die Gemeinde Rodenkirchen in die Stadt Köln eingemeindet und gab dem Bezirk den Namen. Die Lage des Bezirkes direkt am Rhein und ausgeprägte Grünflachen, machen den Bereich der Stadt zu einem beliebten Wohnbezirk. Touristischer Anziehungspunkt in Rodenkirchen, ist die Maternus-Kapelle.

  • Stadtteile von Rodenkirchen: Bayenthal, Meschenich, Sürth, Godorf, Raderberg, Weiß, Hahnwald, Raderthal, Zollstock, Immendorf, Rodenkirchen, Marienburg, Rondorf

Lindenthal – Ganz im Westen der Stadt Köln lieg der Bezirk Lindenthal. Hier ist neben Wohnvierteln auch die Kölner Universität zu finden. Direkt an das Unigelände schließen sich einerseits weitläufige Grünflächen, andererseits reine Gewerbegebiete an. In den Jahren von 1888 bis 1975 wurden insgesamt neun Stadtteile zu dem Bezirk zusammengeschlossen.

  • Stadtteile von Lindenthal: Braunsfeld, Lindenthal, Sülz, Junkersdorf, Lövenich, Weiden, Klettenberg, Müngersdorf, Widdersdorf

Ehrenfeld – Bis ins neunzehnte Jahrhundert war dieser Stadtteil aufgrund der Lage eher weniger als Wohnort beliebt. Erst mir dem Fall der Stadtgrenzen, wurde der Bezirk attraktiver. Die fehlende Anbindung an die Industrie bedingten die einseitige Wirtschaft. Erst mit dem Bau der Eisenbahnstrecke wurde Ehrenfeld industriell wichtig und wurde im Jahr 1888 als Stadtbezirk ein Teil von Köln.

  • Stadtteile von Ehrenfeld: Bickendorf, Neuehrenfeld, Bocklemünd/Mengenich, Ossendorf, Ehrenfeld, Vogelsang

Nippes – Eingebettet zwischen Chorweiler und dem so genannten alten Köln, liegt Nippes. Wie auch einige der anderen Stadtbezirke gehört auch Nippes seit 1888 zu Köln. Im Zuge der Stadterweiterung wurde auch dieser Stadtteil eingemeindet und das vorher eher ländliche Gebiet wurde bebaut. Die besondere Nähe zum Stadtkern förderten Nippes als Standort vieler Fabriken und Firmen.

  • Stadtteile von Nippes: Bilderstöckchen, Niehl, Weidenpesch, Longerich, Nippes, Mauenheim, Riehl

Chorweiler – Dieser Bezirk liegt links des Rheins ganz im Norden. Die Lage bedingt, das Chorweiler als einziger der neun Bezirke, nicht an die Innenstadt grenzt. Der Name setzt sich hier aus zwei verschiedenen geographischen Begebenheiten zusammen. Zum Einen ist der Stadtteil Weiler für das Ende des Namens verantwortliche, zum Anderen hat das Waldstück Chorbusch den Namensanfang gesponsert.

  • Stadtteile von Chorweiler: Blumenberg, Heimersdorf, Roggendorf, Chorweiler, Lindweiler, Seeberg, Esch/Auweiler, Merkenich, Volkhoven, Fühlingen, Pesch, Worringen

Porz – Porz ist wohl der landschaftlich schönste Bezirk der Stadt. Am rechten Rheinufer gelegen ist der Bezirk durch viele Naherholungsgebiete charakterisiert. Viele Wald- und Grünflächen machen den Bezirk zur grünen Lunge Kölns. Weitläufige Wander- und Radwege runden das Bild vom grünen Bezirk ab.

  • Stadtteile von Porz: Eil, Langel, Wahn, Elsdorf, Libur, Wahnheide, Ensen, Lind, Westhoven, Finkenberg, Poll, Zündorf, Gremberghoven, Porz, Grengel, Urbach

Kalk – Kalk darf sich über die früheste urkundliche Erwähnung freuen. Schon im Jahr 1003 taucht der Name auf. Erst im Jahr 1910 wurde die damalige selbstständige Gemeinde von Köln eingemeindet. Heute ist Kalk durch niedrige Grundstückspreise und große Reserven im Baubereich gekennzeichnet. Die Kalker Kapelle ist auch noch heute ein wichtiger Wallfahrtsort und schaut auf eine lange Geschichte zurück.

  • Stadtteile von Kalk: Brück, Kalk, Ostheim, Höhenberg, Merheim, Rath/Heumar, Humboldt/Gremberg, Neubrück, Vingst

Mülheim – Gelegen auf der rechten Rheinseite und neun Stadteile umfassend. Der spätere Stadtbezirk von Köln, wurde in den vergangenen Jahren mehrmals von Köln zerstört. Die als “schäl Sick” bezeichnete “falsche” Rheinseite trat immer wieder in Rivalitätenkampf mit der Stadt Köln. Erst im Jahr 1914 wurde Mülheim eingemeindet. Namengebend für den Bezirk waren die Mühlen am Strunderbach.

  • Stadtteile von Mülheim: Buchforst, Dünnwald, Holweide, Buchheim, Flittard, Mülheim, Dellbrück, Höhenhaus, Stammheim

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